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Was ist dein WARUM in der Kommunikation im digitalen Raum?

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Das Warum für Kommunikation im digitalen Raum, bildet die Basis jeder Social Media Strategie. Daraus lassen sich deine Ziele und Zielgruppen definieren. Die Definition der Gründe des eigenen Tuns sind zudem wichtig für die Motivation und unterstützen dich nicht nur beim Erreichen der Ziele sondern helfen dir auch bei Rückschlägen oder wenn etwas nicht so gut funktioniert hat, wieder schnell auf deinen ursprünglichen Weg zurückzufinden.

Deshalb macht es Sinn, das jeweilige WARUM zu verschriftlichen, um es als Leitmotiv in die weitere strategische Arbeit miteinfließen zu lassen.

Was ist euer WARUM in der Kommunikation hier im digitalen Raum? Welche Gründe sind es, euch selbst, eure Arbeit oder die Inhalte der Kulturorganisation für die ihr arbeitet, hier im digitalen Raum zu präsentieren?

Meine 6 WARUM´S ich hier im digitalen Raum unterwegs bin:

1️⃣ Soziale Kanäle stellen für mich eine spannende Informations- und Inspirationsquelle dar.

2️⃣ Ich gebe hier im digitalen Raum Know-How im Bereich Social Media und Kulturvermittlung weiter.

3️⃣ Ich teile meine Faszination für Kunst und Kultur, Kommunikation, Kulturvermittlung, Marketing und Social Media.

4️⃣ Ich möchte an der Weiterentwicklung von Kulturvermittlung im digitalen Raum mitgestalten.

5️⃣ Ich kann die Angebote von Durchblick Kommunikation im digitalen Raum vermarkten.

6️⃣ Ich finde den Austausch und das Netzwerken spannend und nützlich.

Hinterlass mir doch eine Nachricht zu deinen WARUM´S!

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Live-Chat zu Kultur im digitalen Raum mit Nicole Wogg

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Im Rahmen der Reihe: „Kultur im digitalen Raum“, treffe ich mich im Live-Chat auf Instagram mit unterschiedliche Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen, um mich mit ihnen auszutauschen.

Zum zweiten Live-Chat habe ich mich mit Nicole Wogg verabredet. 

Nicole Wogg ist bildende Künstlerin und lebt und arbeitet in Wien und Graz in der Steiermark.

Studiert hat sie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie beschäftig sich mit der Zeichnung und der Collage und erforscht die figurative Sprache ihrer urbanen Umgebungen. 

Ihren digitalen Fussabrdruck hinterlässt Nicole Wong in mehreren digitalen Räumen. Auf ihrer Website und auf ihren Profilen der Kanäle Facebook und Instagram

Vorrangig nützt Nicole Wogg die App Instagram um ihr aktuelles künstlerisches Tun zu zeigen und ihre Kunst zu präsentieren. Für sie geht es dort am schnellsten. Im Vergleich zu einer Website sind dort nicht nur viele Tooles bereits angelegt, sondern auch leichter und schneller zu bedienen.

Auf dem Sozialen Netwerk und Kanal Instagram treibt sich Nicole Wogg schon länger herum und daher konnte sie sich bereits viele Schritte und Tools aneignen. Im Verlauf unserer Gespräches merkte Nicole an, dass es jedoch wesentlich sei, die Rules zu kennen. Auch wenn man sie anschließend wieder bricht. „Learn the rules before your break them“

In meiner Einstiegsfrage wollte ich mehr über das Warum von Nicole Woggs Entscheidung, im digitalen Raum präsent zu sein, wissen und was die Ziele ihres Tuns sind. Da für das Bespielen eines Kanals viel Zeit eingesetzt wird, sind das Warum und die Ziele ein wesentlicher Background.

Nicole Woggs Ziel ist es, besser in Bildsprache zu werden. Sie sieht vor allem Instagram als tollen Playground auf dem man Sachen ausprobieren kann und sich neuen Herausforderungen stellen kann. Nicole Wogg möchte besser „Bild sprechen“. 

Nicole Wogg kann Kunst am besten spielerisch umsetzen. Digitale Räume und ihre Möglichkeiten eignen sich sehr gut um diesen spielerischen und experimentellen Ansatz aufzugreifen. Sie nutzt die Projektionsfläche die der digitale Raum über die unterschiedlichen Apps bietet, mit einem klaren Fokus auf die App Instagram, wie eine Leinwand, worauf sie ihre künstlerische Handschrift hinterlassen kann. 

Entwickelt hat sich das so: Für sie ist es ein Medium wie Malen. Es muss gübt werden. Sie hat jedenfalls schon viele Stunden hier im digitalen Raum verbracht um sich Schritte und Wege anzueignen. All das geht die Künstlerin auf spielerische Art und Weise an. 

Nicole Wogg überlässt einen gesamten Tag ihrer künstlerischen Arbeitswoche der Überlegung, Planung und Umsetzung für ihre Posts und Storys. Jeweils Mittwochs, reflektiert sie was sie in der letzten Woche erlebt hat, worauf sie in ihrer künstlerischen Arbeit oder auch im Leben gekommen ist. Sie versucht das zu verwenden, was sie beschäftigt. Zusätzlich ist sie, während ihrer künstlerischen analogen Pausen, digital aktiv um „runter“ zu kommen. Nicole kann den Entstehungsprozess von Posts und Storys als Reflexionsraum sehen und einsetzen.

Besonders gefällt es Nicole, beispielsweise in einer Story, die nur 24 Stunden sichtbar bliebt, nicht den Druck zu haben etwas perfektes und großes zu erschaffen. Der Druck, dass das was Tolles sein muss, fällt weg. Für sie stellt es einen leichteren Zugang da, kreativ zu sein, eben weil der Druck wegfällt. 

Diese Aussage und Einstellung steht jedenfalls im Gegensatz zu vielen Aussagen, dass Social Media stresst. Bei Nicole Wogg ist es umgekehrt. Für sie ist es ganz wichtig, beim höher, schneller, weiter, immer mehr und besser, nicht mitzschwimmen, sondern einfach ihr Ding zu machen. „Man soll sich nicht knechten lassen, einfach machen soviel und was Spass macht.“

Da für Nicole Wogg besonders Instagram ein kreativer Playground ist, empfindet sie die Arbeit auch nicht stressig. Dieser Mindet gehört allenfalls zu ihrem Denk-Konstrukt, sich Social Media auch zu erlauben. Es geht ihr darum im digitalen Raum Positives und bereicherndes rauszuziehen. „Ein Lernen und Schulen im kreativen Denken.“ 

Immer öfter wird sie auch danach gefragt ob man ihre Kunst auch kaufen könne. Daher lotet sie neuerdings auch die Ebene des Verkaufs aus.

Nicole Wogg begreift ihr Instagram Profil vielfältig. Sie kuratiert ihren Feed und kann so ihre Kunst präsentieren, sie hinterlässt in den Storys nicht nur ihre künstlerische Handschrift sondern lässt ihre Community auch an ihrem künstlerischen Alltag und an ihren Ideen und Überlegungen teilhaben, sie nutzt ihr Profil um zu netzwerken, sich auszutauschen, um sich zu inspirieren und um zu inspirieren und um ihre Kunst zu verkaufen.

Worin sieht sie als Künstlerin Chancen und Herausforderungen? Die wohl größte Chance ist die der größeren Sichtbarkeit. Auch wenn man beispielsweise keiner Galerie angehört, kann man seine eigene Vermarktung übernehmen und sich zudem eine Community und Follower Base aufbauen. Man ist auf niemanden und nichts angewiesen. Natürlich ist das bestehen von so vielen anderen Künstler*innen und auch Kulturinstitutionen eine Herausforderung. Man kann jedoch auch wieder soviel zusammenarbeiten und sich inspirieren lassen. 

Nicole Wogg holt sich jedoch nicht nur etwas von Social Media sondern gibt auch jede Menge! Ihre Kunst!

Sie ermöglicht ihren Followern täglich Kunst zu sehen. Für mich sind es jedes Mal wieder, wertvolle und inspirierende Unterbrechungen meines Alltags. 

Danke Nicole Wogg für unseren Live-Chat drüben auf Instagram und für deine tollen Aktionen im digitalen Raum!

Let´s stay social and magical 😀 

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Live Chat zu Kultur im digitalen Raum auf Instagram

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Online und Offline über Kunst und Kultur reden, um Interesse, Austausch und Wissenstransfer entstehen zu lassen, gehört zu meinen grundlegenden beruflichen Haltungen. Hier auf meinem Blog und drüben auf meinen bespielten Kanälen Instagram, Twitter und Facebook versuche ich durch Posts, Stories und Tweets dieser Haltung auch zu füllen.

Neues Format auf meinem Instagram Profil

Wesentliche Parameter von Durchblick sind Austausch, Wissenstransfer und Netzwerk, um Sichtbarkeit zu schaffen und um Projekte zu initiieren. Um Projekte und Aufträge zu begleiten und zu betreuen.

Es gibt zahlreiche Tools und Funktionen innerhalb der sozialen Plattformen, die man dazu nutzen und einsetzen kann. Die Funktion des Live-Chats bietet sich jedenfalls sehr gut dazu an. Daher habe ich mir ein neues Format ausgedacht.

Facts:

Name der Reihe: Kultur im digitalen Raum

Tool: Live-Funktion auf Instagram

Dauer: 20-30 Minuten 

Gäste: Menschen aus Kunst und Kultur.

Es handelt sich also um einen Lunch Live Chat in der Funktion Instagram Live mit Gästen aus Kunst und Kultur zum Thema Kultur im digitalen Raum. Das Format ermöglicht zudem die Interaktion mit den Zusehenden, indem Kommentare direkt eingegeben werden können, sodass direkt darauf Bezug genommen werden kann.

Gestern, Mittwoch, 25.10.2019 um 12 Uhr habe ich mit meinem ersten Gast Anke von Heyl über Kultur im digitalen Raum gechattet.

Anke von Heyl ist als Kulturtussi im digitalen Raum seit vielen Jahren unterwegs und hat zahlreiche Erfahrungen im Bereich Kulturvermittlung im digitalen Raum. Sie ist Kunsthistorikerin, Museumspädagogin und Autorin. Spezialistin für Besucherorientierung, partizipative Methoden und Social Media in der Kultur. Man trifft sie täglich und regelmäßig auf ihrem Blog und ihren Social Media Kanälen auf Instagram, Twitter und Facebook.

Große Lese und Follow Empfehlung!

Ausgehend der Fragen: Was sind deine Meilensteine auf deinem Weg hier im digitalen Raum? Welche Erfahrungen, Menschen und Projekte haben diesen Weg begleitet und geprägt? Worin siehst du Chancen aber auch Herausforderungen für die Kultur im digitalen Raum? Was wünschst du dir als online und offline Kulturarbeiterin aber auch als Kulturkonsumentin von der Kultur hier im digitalen Raum? haben wir über Blogs, Startcamps, die Herbergsmütter, Künstler*innen im Netz, Stabstelle digitale Kulturvermittlung und vieles mehr gechattet.

Learnings des ersten Live Chats:

Das Format wird vorab durch einen Post und Stories angekündigt. Dazu habe ich ein Sujet gemacht um einen Wiedererkennungswert für die folgenden Chats zu haben und dem Format einen visuellen Rahmen zu geben.

Es benötigt ein paar Vorbereitungen zum Setting, also der Ort an dem der Live-Chat aufgenommen wird. Ich habe mein Smartphone auf ein Stativ gestellt.

Ein Vorgespräch mit dem Gast worüber gesprochen werden möchte und die Formulierung von vier Fragen, die als des Gespräches Leitfaden dienen. Je nachdem wieviele Fragen von den Teilnehmenden selbst gestellt werden, kann man die eigenen spontan umreihen. Die Fragen und Inputs der Teilnehmenden sollten unbedingt einbezogen werden.

Der zugeschaltete Gast sollte eher rechts im Bild sitzen und darauf achten, dass der Kopf tatsächlich am oberen Bildrand positioniert wird. Denn das Bildfenster wird unten etwas abgeschnitten bzw. mit einer Leiste überblendet. Ebenfalls sollte man darauf achten, dass sich der Gast eher rechts im Bild positioniert, da ansonsten die Kommentare das Gesicht überlagern.

Die Aufzeichnung des Chats hat die Speicherkapazität meines Smartphones überstiegen, daher konnte ich das Gespräch nicht direkt aufzeichnen.

FAZIT: Der Live Chat hat super viel Spaß gemacht, war sehr anregend und wird jedenfalls weitergeführt! Ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Lunch Live Chats mit Ines Häufler, Nicole Wogg und Anne Aschenbrenner.

Hast du bereits Erfahrungen mit Live Chats gemacht? Was sind deine Learnings? Hast du uns vielleicht zugesehen und möchtest, dein Feedback mit uns teilen? Ich freue mich auf deine Kommentare!

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Möglichkeiten der Kommunikation mit unserer Audience

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Mit Teilhabe, Partizipation und Interaktion die Kommunikation im digitalen Raum mit unserer Audience nachhaltig aufbauen, begleiten und stärken.

Kommunizieren bedeutet im Austausch mit seinem Gegenüber zu sein. Es geht dabei um den Wunsch Informationen zu vermitteln. Die Vermittlung geschieht auf verbalen und nonverbalen Arten und  verschiedenen Wegen wie Sprechen, Schreiben oder Zeigen.

Kunst und Kultur hat neben Informationen, vor allem Inhalte zu vermitteln. Diese Inhalte lösen bei der Audience Emotionen aus. Die Emotionen schaffen Beziehung und ein Austausch ist ins Rollen gebracht. Nun bedarf es jedoch Strukturen und Formate um den Austausch begleiten zu können, sodass es nicht nur bei der aus der klassischen Werbung bekannten „one way“ Kommunikation bleibt.

Kommunikation im digitalen Raum kann sich der Strukturen und Strategien des klassischen Marketing bedienen. Zielführender allerdings ist es, sich der Strukturen und Strategien von Kulturvermittlung im digitalen Raum zu bedienen. Diese Disziplin ist noch wesentlich jünger als online Marketing. Man kann sagen, sie steckt noch in den Kinderschuhen. Daher wird in diesem Bereich noch sehr viel experimentiert, ausprobiert und geforscht.

Ausgangspunkt und bleibender Fokus, jedes Kulturvermittlungsformat, egal ob online oder offline ist die jeweilige Audience. Je nach Genre und Medium setzt man unterschiedliche Bezeichnungen, wie Publikum, Rezipierende, Dialoggruppen, Follower oder User ein. Gemeint sind Menschen, die sich für den Inhalt interessieren oder darauf aufmerksam gemacht werden wollen. Denn eventuell könnte der kulturelle Inhalt, ja künftig zu ihren Interessen zählen.

Ähnlich wie in einem offline 1:1 Gespräch wird auch im digitalen Raum kommuniziert. Grundlegende Fragen vor einem Gespräch sind da und dort: „Wem möchte ich was, warum erzählen und ist mein Gegenüber dazu auch der richtige Gesprächspartner.“?

Die Möglichkeiten zur Kommunikation mit unserer Audience sind genauso vielfältig wie die Wünsche und Erwartungshaltungen des Publikums selbst.

Möchte die Audience Begleitung oder einfach nur Zerstreuung? Wie möchte die Audience empfangen werden? Haben die Menschen Lust etwas Neues zu Lernen oder möchten sie selbst etwas beitragen? Möchten sich die Audience Kunst aneignen oder nach Hause mitnehmen? Möchten sie ins Gespräch kommen oder lieber beobachten?

Je mehr Gedanken sich im Vorfeld gemacht werden, desto besser gelingt die Kommunikation.

Wie lassen sich aktuell verhandelte Ansätze und Richtungen im Bezug auf Kulturvermittlung und Audience Development in den digitalen Raum übertragen?

Teilhabe, Partizipation, Interaktion.

Drei Schlagwörter, die offline und online angewendet, zur nachhaltigen Bindung und Beziehung mit dem Publikum beitragen. Auf den unterschiedlichen Social Media Plattformen können dazu unterschiedliche Formate angewendet werden. Je nach Social Media Kanal liegt der Fokus dabei auf Bild, Video oder Text.

Hier ein paar Ideen für Künstler*innen und Kulturinstitutionen:

Teilhabe:

Künstler*innen: Am Alltag, an den täglichen Blickwinkeln, Perspektiven und Details. an den künstlerischen Prozessen, an den Resultaten.

Kulturinstitutionen: An den Berufsbildern und Tätigkeitsfeldern, an Präsentationsprozessen bis zum Resultat, an Eröffnungen mittels Live-Einstiegen.

Partizipation:

Künstler*innen: Mitmachaktionen, künstlerische Techniken und Methoden, Anleitungen zu künstlerischen Interventionen. (Mit den Augen der Künstler*innen sehen lernen)

Kulturinstitutionen: An einer kulturellen Produktion (Ausstellung, Konzert, Theaterstück,…) mitentwickeln lassen, Blogparaden, Social Media Walks.

Interaktion:

Künstler*innen: Online Atelierrundgang solo oder mit Künstlerkolleg*innen, Talks und Austausch in einem online Raum, Fragen stellen.

Kulturinstitutionen: Online Formate zum regelmäßigen Austausch und Lernens. Take-Overs der Social Media Profile.

Welche Erfahrungen im Bezug auf Interaktion mit eurer Audience hast du bereits gemacht? Erzähl mir in den Kommentaren davon!

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Kennst du deine Audience im digitalen Raum?

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Wem möchtest du im digitalen Raum deine Story erzählen? Mit wem möchtest du auf deinen sozialen Kanälen, wie Instagram, Facebook, Twitter, YouTube, Pinterest oder über deinen Blog kommunizieren?

Dazu ist es nötig, dir ein Bild zu deiner Community, zu machen. Lerne sie kennen, indem du ihnen folgst, ihre Beiträge liest und kommentierst.

In dieser großen Menge an Menschen im Netz, suchst du nach jenen, mit denen du viele inhaltliche Überschneidungen hast. Daraus entwickelt sich deine Audience, dein Publikum. Das ist deine bereits definierte Community. Diese User möchten sich auch mit dir connecten und werden deine Follower.

Versuche auch jene Menschen die du aus dem analogen Raum kennst, online zu finden oder offline auf deine online Kommunikation aufmerksam zu machen.

Du findest unterschiedliche Zielgruppen, die zu deiner Dialoggruppe passen, auf den verschiedenen Plattformen und Kanälen.

Das hat vorrangig mit deren WARUM, sie sich im digitalen Raum befinden, zu tun. Je nachdem werden Kanäle auch ausgewählt und benutzt. Das Ziel auf Snapchat zu sein ist womöglich ein anderes als auf Facebook Beiträge zu posten. Das WARUM und die damit verbundenen Ziele der Kommunikation deiner Community sind jedenfalls für deine Kommunikation entscheidend.

Inhalte:

Welche Treiber hat deine Community auf deinen Profilen und Kanälen vorbeizuschauen und auch dort zu verweilen? Was sind die konkreten Erwartungshaltungen an dein jeweiliges Profil?

Formal:

Welche Form von Text und Bildsprache gefällt deiner Audience? Welches Medium wird präferiert? Bild, Video oder Text? Welche Art von Regelmäßigkeit deiner Inhalte sind gewünscht?

Ästhetik:

Worauf sprechen deine Follower an? Sollen Posts und Stories eine Analogie, beispielsweise zu deinem künstlerischen Werk aufweisen? Wie wichtig ist das Layout und das Graphic Design? Wie perfekt soll die Gestaltung der Posts und der Stories sein? Wie sehr soll der Mainstream bedient werden und wann ist es Zeit neue Wege der Ästhetik einzuschlagen?

Learnings:

Welche Needs stehen bei deiner Community an der Tagesordnung? Wonach sucht deine Audience? Kannst du als Künstler*in oder als Kulturinstitution auf diese Needs eingehen? Hast du zu den Themen, die dein Publikum beschäftigen eine Meinung und eine Haltung? Was kann Kunst und Kultur zu gegenwärtigen sozialen, gesellschaftlichen und politischen Diskursen beitragen?

Ihr benötigt eine gemeinsame Interessengrundlage. Hier gelten die selben Regeln und Do´s and Don´ts wie in deiner analogen Kommunikation. Durch das verbindende Interesse, kannst du für deine Dialoggruppe relevante Inhalte posten. Denn du weisst was deine Dialoggruppe interessant findet und nach welchen Inhalten sie gerade suchen. Deren Needs und Learnings sind deine Grundlage zur Kommunikation. Dadurch werden sie dir als User und Follower erhalten bleiben und deine Inhalte zudem noch weiterempfehlen und teilen. Das wiederum steigert deine eigene Reichweite.

Fazit: Je besser du deine Community kennst indem du sie beobachtest und analysierst, desto effizienter kannst du sie ansprechen. In dem du an der Kommunikation mit deiner Audience arbeitest, gehst du deinen eigenen Zielen mit großen Schritten entgehen.

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Netzwerken, geht das auch im digitalen Raum?

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Netzwerken im digitalen Raum. Ob das geht? Ja natürlich! Menschen, die deinen beruflichen Weg erheblich spannender machen, finden sich auch online.

Wie lauten deine Antworten auf folgende Fragen? Wer kann dich, wodurch, deinen Zielen näherbringen? Wem kannst du, deine Erfahrungen zur Verfügung stellen? Wodurch lässt sich dein Horizont erweitern? Was kannst du für eine Community beitragen?

Reihst du deine Antworten auf, werden sie wahrscheinlich das Wort „Netzwerken“ ergeben. Am Netz zu werken stellt immer eine Win-Win Situation dar. Du gibst und du erhältst und obendrein sammelst du wertvolle Erfahrungen und begegnest neuen Menschen, die deinen beruflichen Weg erheblich spannender und leichter machen.

Beim Netzwerken umgibt man sich mit Menschen, die ähnliche Herausforderungen haben wie man selbst oder die ähnliche Herausforderungen bereits gemeistert haben. Je nach Community verfolgt man ähnliche Ziele und hat ähnliche Learnings. Man kann sich perfekt austauschen und sich gegenseitig stärken. Da man zudem viele „Überschneidungen“ und „Schnittstellen“ findet, lassen sich Projekte initiieren und umsetzen.

Es lohnt sich, meiner Meinung nach, jedenfalls auch, aus der eigenen Komfortzone herauszutreten und Communities aufzusuchen, die nicht zur eigenen „Blase“ gehören. Mal raus aus der eigenen „Hood“. Warum? Um dadurch neue Communities und ihre Denkprozesse oder Handlungsweisen kennenzulernen. So kann man selbst wachsen und durch den Perspektivenwechsel neues Sehen und Kennenlernen. Viceversa kann man sich anderswo einbringen und dort einen Perspektivenwechsel anstossen.

Und wenn man Initiativ ist, dann beginnt man einfach mit einem eigenen Netzwerktreffen und kann sich seine Community selber zusammenstellen.

Ich selbst nutze beide Räume, den analogen genauso wie den digitalen Raum, um mich mit Kolleg*innen aber auch mit Personen, die andere Berufe ausüben zu vernetzen. Gerade der digitale Raum hat mir in den letzten Jahren soviele spannende Menschen in mein Leben getwittert und gepostet.

Twitter eignet sich meiner Erfahrung nach, sehr gut um Kolleg*innen, vor allem ausserhalb von Österreich kennenzulernen. Derzeit herrscht noch eine auffallende Zurückhaltung der österreichischen Zwitscherer. Aber gerade im Kulturbereich ist der Austausch mit Kolleg*innen aus Häusern in Deutschland sehr aufschlussreich. Twitter schafft grundsätzlich einen breiten Resonanzraum für viele spannende Themen, die dort diskutiert werden. Gerade auf Twitter kann man online bei Symposien oder Konferenzen partizipieren und sich direkt mit Kolleg*innen austauschen, die offline vor Ort dabei sind und twittern oder die ebenfalls mitlesen.

Natürlich bin ich auch in einigen Facebookgruppen unterwegs.

Instagram eignet sich an sich schon, um neue Menschen kennenzulernen. Über die Feeds und Highlights der Profile kann man sich einen guten Überblick verschaffen. Neben der Möglichkeit des kommentierens der Posts, kann man Personen, mit denen man sich austauschen möchte auch direkt anschreiben. Zudem gibt es dort jetzt die Möglichkeit in einen Gruppenchat einzusteigen.

Ideen zum Netzwerken im analogen Raum: Kulturvereine-, und Initiativen, Dachverbände, Interessensplattformen, ein eigenes Netzwerk gründen.

Ideen zum Netzwerken im Zwischenraum zwischen Analog und Digital: Communitymeetups, die sich auf sozialen Kanälen finden und grundsätzlich auch auf diesen Plattformen kommunizieren, jedoch sich manchmal auch offline treffen. Social Media Walks, beispielsweise Instawalks, Bloggerevents oder Tweetwalks. Auch da verabredet man sich online und trifft sich offline bei Veranstaltungen von Kulturinstitutionen.

Ideen zum Netzwerken im digitalen Raum: Instagram – Gruppenchats, Facebook – Gruppen, Blogparaden, Twitter, Linkedin, Xing.

Fazit: Ja natürlich geht Netzwerken auch im digitalen Raum. Wenn nicht sogar besser, als offline.

Welche Erfahrungen habt ihr bis jetzt mit dem Netzwerken im digitalen Raum gemacht? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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Other Days…

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So nennt der Salzburger Künstler Bertram Hasenauer seine aktuelle Ausstellung in der Galerie Schloss Wiespach. 

Die Spuren der „anderen Tage“ verzeichnen sich nicht nur im Ausstellungsort, einem Schloss welches auf das Hochmittelalter zurückgeht. Auch in den, von der ersten Sekunde an, einen in den Bann ziehenden Malereien und Zeichnungen von Bertram Hasenauer. 

Diese Tage öffnet sich das Schloss Wiespach als Treffpunkt zwischen Kunst und Geschichte dem Kunstpublikum und den Künstler*innen als Austellungsort und Artist in Residence Option. 

Aber step backwards zu den Other Days. 

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01 Digitale Kulturvermittlung am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst

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Die digitale Kulturvermittlung wird eine, von mehreren Möglichkeiten der Vermittlung sein, welche Studierende in der Lehrveranstaltung VÜ: Kritische Kulturvermittlung und kulturelle Bildung, kennenlernen werden.

Ich wurde eingeladen das Thema der digitalen Kulturvermittlung einzubringen und einen Rahmen zu schaffen, sodass Studierende digitale Vermittlungsformate kennenlernen und auch selbst probieren und experimentieren können. Ich werde die Studierenden auf diesem Weg begleiten.

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„Studieren geht über probieren“

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Was ist eigentlich besser? Zuerst tun und dann darüber reflektieren oder zuerst darüber nachdenken und dann tun…

„Erfahrung ist der beste Lehrmeister“ (Thomas Carlyle)

Die Kulturvermittlung befand sich wahrscheinlich eher zuerst im „tun“ und hat etwas verspätet damit begonnen, sich selbst in den wissenschaftlichen Diskurs einzuweben. Besser spät als nie, ist der Themenbereich Kulturvermittlung an Universitäten wie Hildesheim, Bochum, Bern, Luzern, Zürcher Hochschule und auch in Salzburg am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Programmbereich „Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion” verortet. 

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