Allgemein Digitale Kunstvermittlung social media

Durchblicks „social media content strategy“ Oder: Was liebe Follower seht und lest ihr wo und warum!

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Kogong Kogong*…Dieses Blog bildet das Herzstück aller social media contents. Es fasst zusammen, ordnet, erweitert und verteilt die digitale Kulturpower an die social media Kanäle, auf denen sich Durchblick herumtreibt. Der dazupassende Newsletter präsentiert neue Blogartikel oder macht auf Programme und Formate aufmerksam.

Facebook wird auch von Durchblick als Plattform der eigenen Vernetzung genutzt sowie als Möglichkeit eigene Projekte und Vermittlungsangebote zu bewerben. Es werden interessante Artikel und Posts von KollegInnen und Institutionen geshared, kommentiert und über Ausstellungen und Vermittlungsaktionen und Programmen von Museen und Kunstorten berichtet.

Auf Instagram werden Fotos und Informationen von Ausstellungen und Kunstwerken, die ich persönlich gesehen und besucht habe gepostet. In unregelmäßigen Abständen auch kleinere Serien und Tutorials als Verbindungstools zu den Instastorys installiert. Die kleinen 24h Filmchen lassen euch, durch bewegte Einblicke, in verschiedene Ausstellungen eintauchen oder ihr lernt Menschen aus dem Kunstkontext und KünstlerInnen kennen.

Twitter bildet für Durchblick eine wesentliche Plattform der Vernetzung mit KollegInnen. Tagungen und Camps twittern live und sobald ich etwas aufschnappe, wird es auf meinem Account geteilt und vor allem versuche ich ,dabei mit zu partizipieren. Twitter bildet auch die Plattform des Kooperationsprojektes mit meiner Kollegin Anke von Heyl: @artedutalk. Dieses Twittergespräch findet monatlich statt und richtet sich an KollegInnen aus allen Bereichen der Kulturvermittlung.

Snapchat zeigt das „Davor und Danach“, das „Making of“, den anderen Blickwinkel und ist mein„Augenzwinker“ Kanal, auf dem es nicht immer sachlich richtig und korrekt zu geht. Auf Snapchat steht das Experiment im Fokus und es darf geschmunzelt und gewackelt werden.

Und ja Durchblick hat auch einen Youtube Account und einen Pinterest Account und sogar einen Musicaly Account angelegt. Die Betonung liegt dabei noch auf angelegt denn strategisches Denken erfordert auch ein kluges Umgehen mit Ressourcen und dem Anerkennen der zeitlichen und organisatorischen Limits. Erstmal enough social media kogongs kogongs.

Als kleiner Zusatz:

Hier kann man weiss auf graugelb lesen, welche social media Kanäle prozentuell wie hoch oder niedrig von den Usern genutzt werden. Youtube mit 69% noch vor Facebook mit 61%, gefolgt von Whatsapp mit 55% dann kommt mal eine Pause. Instagram schließt mit 21% auf, gefolgt von Twitter mit 19%, Pinterest mit 16% und Snapchat mit 10%. Es handelt sich dabei zwar um eine Quelle aus Deutschland aber abgesehen davon, dass ich keine Quelle aus Österreich gefunden habe, nehme ich mal an, dass wir uns da nicht allzu sehr unterscheiden werden.

Wie hoch das Interesse bei diesen Usern an Kunst und Kultur generell ist? Und ob auch User, die generell nicht an Kunst und Kultur interessiert sich im Netz trotzdem mit Kunst und Kultur beschäftigen? Das kann ich nicht belegen, da ich noch auf der Suche nach Studien dazu bin. Aber es fällt auf, dass es viele User gibt, die über Fotografie oder grafische Tools ihre eigene Kreativität erkennen und ausleben und dabei eventuell dann doch das eine oder öftere Mal eine Seite eines Museums besuchen oder bei KünstlerInnen vorbeischauen, die aus ihrem Atelier streamen und Tipps und Tricks verteilen.

Frage an die werte Leserschaft: Wie ist das bei euch selbst? Seid ihr im Netz kreativ und wenn ja, wie? Besucht ihr Websites und Blogs von Kultureinrichtungen und wenn ja, welche? Welchen kulturellen Kanälen folgt ihr und warum?

Social Media ermöglicht Kommunikation in beide Richtungen und wenn die Kanäle auch von der Kultur nicht als Einbahnstraße aufgefasst werden, dann könnten sich noch viele ungeahnte Begegnungsoptionen im digitalen sowie im analogem Raum eröffnen.

*ist nicht nur der Titel eines Songs von Mark Forster sondern die Onomatopoesie des Geräusches, welches das Herz von sich gibt.

 

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